Titel: Datensicherheit im JobCard-Verfahren
Abstract:
Das Projekt "JobCard" war Teil des Aktionsprogrammes Informationsgesellschaft
Deutschland 2006 der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder. Das
daraus entwickelte JobCard-Verfahren geht auf einen Vorschlag der so genannten
Hartz-Kommission und auf Forderungen von Arbeitgeberverbänden zurück. Danach
sollen bestimmte Arbeitnehmerdaten, beispielsweise Beschäftigungszeiten und Höhe
des Entgelts - zukünftig in einer zentralen Stelle gespeichert werden.
An die Architektur einer solchen zentralen Speicherstelle müssen ganz besondere
Anforderungen hinsichtlich der Sicherheit gestellt werden. Architekturgrundlagen sind
daher ein Mehr-Zonen-Modell, die Nutzung gängiger Verschlüsselungsverfahren, die
konsequente Trennung von lesendem und schreibendem Zugriff, sowie ein
durchgängiges "Vier-Augen-Prinzip", sowohl bei der Administration als auch beim
Datenabruf.
Der Vortrag stellt neben einer kurzen Vorstellung des Gesamtverfahrens die
Architektur der zentralen Speicherstelle im Detail dar, und erläutert die verwendeten
Prinzipien und Sicherheitsmechanismen.